Der d.velop digital art award [ddaa] ist ein weiteres Projekt des Digital Art Museum [DAM] mit dem Ziel den Digitalen Medien in der zeitgenössischen Kunst eine breitere Akzeptanz zu verschaffen. Die d.velop AG, als Stifter ermöglicht den [ddaa]. Das Digital Art Museum [DAM] wurde 1998 als Online-Museum gegründet, dem 2003 die erste Galerie [DAM]Berlin folgte. Erklärtes Ziel ist es, ein weltweit führendes Online-Forum für die Geschichte und Praxis der digitalen Kunst zu entwickeln und gleichzeitig die Marktchancen für die Künstler zu verbessern. In wechselnden Ausstellungen werden in Berlin-Mitte wichtige Pioniere der Computerkunst, aber auch junge Künstler vorgestellt.
Mit dem durchaus eigenwilligen Ansatz einerseits unter kunsthistorischem Gesichtspunkt ein Internetforum für digitale Kunst aufzubauen und auf der anderen Seite einen Markt für die Künstler zu erschließen hat sich das [DAM] innerhalb kurzer Zeit international etabliert. 2003 wurde es in das UNESCO Kultur Portal aufgenommen.
„... in seiner Mischform aus Galerie mit wechselndem Ausstellungsbetrieb und historischem Archiv ist das Projekt bislang einzigartig.“
Anja Osswald, Kunstwissenschaftlerin, Goethe-Institut,
Online Redaktion
Wissenschaftliche Partner des [DAM] sind die London Metropolitan University und die Brighton University. Der Initiator und Leiter Wolf Lieser zeichnet gemeinsam mit dem Beraterstab für die Auswahl der Künstler auf der Website verantwortlich. Der Beraterstab besteht aus sieben anerkannten Experten aus dem Bereich der Digitalen Medien, wie Dr. Roger Malina, Herausgeber des Leonardo Magazins, Professor Frieder Nake, früher Pionier der Computerkunst und Autor im Bereich der Digitalen Kunst sowie Professor Rejane Spitz von der Katholischen Universität in Rio de Janeiro.
Digitale Kunst im Öffentlichen Raum
In Kooperation mit dem Sony Center am Potsdamer Platz, Berlin, werden seit Juli 2004 auf einem zwanzig Quadratmeter großen LED Screen täglich Animationen und Softwarekunst präsentiert und auf diese Weise ein breites Publikum erreicht.